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Samstag, 26. März 2016

Erfüllt die Herzen


„Die Augen strahlen,
suchen nach Verborgenen,
erfüllt die Herzen.“

© by Emma Wolff



In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Wunder gefülltes und Liebe erfülltes Osterfest, mit ganz vielen Augenblicken und Begegnungen die Euch unendlich bereichern und Eure Herzen ausfüllen..
Ganz viele liebe und dankbare Grüße
Eure Emma

Mittwoch, 23. März 2016

Gottes großes Herz



Die letzten Tage der Fastenzeit stehen nun an. Bald ist es geschafft, der Gründonnerstag, Karfreitag und dann die Osterfeiertage stehen direkt vor der Tür. Diese Tage stehen laut Wegbegleiter der Evangelischen Kirche unter dem Motto „Gottes großes Herz“.
Es schien mir erst zu komplex hier darüber zu schreiben, da es keine Predigt werden soll und ich in dem Bewusstsein bin, das hier nicht nur Christen lesen, was dem Thema entsprechend sehr schön und sehr gut ist. Zumindest nach meinem Empfinden. Gleichzeitig stellte sich in mir ein Gefühl ein, das dieses Thema, zu groß für mich ist, das es Anmaßend wäre, wenn ich über Gottes großes Herz schreiben würde. Also ließ ich dieses Thema in mir Ruhen. Ich ließ das Grübeln, die Gedanken und alle Gefühle in mir einfach los, damit in mir Stille einkehrte und ich mir auch wieder näher kam. Sofort viel mir eine Anekdote aus meinem Leben, besser gesagt aus dem Zusammenleben mit meinem kleinen Sohn der ein ganz besonderer Mensch ist. Selbstverständlich ist jeder Mensch auf seine Art und Weise besonders und individuell, aber durch seine angeborene etwas andere Wahrnehmung, ist er noch einmal sehr speziell. Manchmal habe ich das Gefühl, das er in seinem besonderen Wesen, Gott sogar ein Stück näher ist, als wir es in Wort und Gedanken je greifen könnten.
In der ersten Klasse, während des Religionsunterrichts, wurde die Standartfrage gestellt, „Wo lebt Gott?“ Selbstverständlich kamen dann die üblichen Antworten wie der Himmel oder in der Kirche, wobei laut Lehrerin es doch sehr ruhig war mit Antworten, weil sich die wenigsten Menschen darüber Gedanken gemacht haben. Da es in ihrem Unterricht so üblich war, das jeder der Reihe nach eine Antwort geben musste, war dann auch mein Sohn an der Reihe und seine Antwort, verblüffte sie so sehr, das sie mich danach ansprach. „Gott lebt in meinem Herz.“
Selbst heute, nach Jahren, berührt mich diese Antwort immer noch sehr und lässt mich eine Gänsehaut bekommen. Wo sollte Gott sonst wohnen, als in uns? Ist es nicht der Gedanke an ihn, der uns Kraft gibt? Ist es nicht der Gedanke an ihn, der in uns Frieden einkehren lässt und uns Liebe verspüren lässt? Und jeder Gedanke ist nun einmal ein Teil von uns so ist Gott auch ein Teil in uns. So kann Gott durch uns, wenn wir unsere Herzen öffnen, Güte verteilen, Mitgefühl und Liebe verteilen, ja auch für Frieden sorgen, weil er in unseren Herzen wohnt. Wir können die Größe seines Herzens, durch uns leben lassen und der Welt zuteil kommen lassen. Es ist nicht Gott der uns straft und liebt, es ist etwas was wir selber in uns erleben und ausleben können. Es hat auch etwas vom Buddhismus, denn nicht Buddha ist der den du anbeten sollst. Du bist Buddha. Jeder ist Buddhanatur. So wie jeder Buddha sein kann, so kann auch jeder Gottes großes Herz in sich tragen. Selbst wenn es uns durch die Gedanken und unser Ego nicht immer gelingt, diese unermessliche Größe zu verspüren, so sollten wir im Herzen immer offen bleiben, damit wir uns die Möglichkeiten, die wir in den letzten Wochen durchlebt haben, nicht wieder einreisen. Einfach damit wir immer die Gelegenheit haben, Gottes großes Herz zu leben, zu teilen, in dessen Weite und Raum für Jeden Platz ist und auch reichlich an Liebe und Mitgefühl vorhanden ist, einfach um glücklich, frei, mitfühlend und voll Liebe zu sein.
Es erscheint wieder einmal sehr Illusionär und Naiv, jedoch gebe ich die Hoffnung nicht auf, das wir selbst in einer schweren Zeit, die uns bevor steht, sie besser überstehen können und durch all das eine bessere und schöner Welt schaffen können. Ja, dieser Hoffnung bin ich erlegen, immer im Glauben an das Gute, aber das gibt mir selbst mit dem Blick auf das Böse die Kraft immer weiter zugehen und da weiterzumachen wo ich jetzt stehe. Ganz so wie ich bin und ganz bei mir, voll Liebe und Vertrauen in alles was ist. Vielleicht liegt ja auch gerade da ein kleines Stück, von Gottes großem Herz. 

Emma Wolff

Montag, 14. März 2016

Das Schönste ist das Geheimnisvolle

„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“
(Albert Einstein)




Früher war es ein Unverständnis, welches mich überfiel, wenn Menschen die schönen Dinge die Wunder, das Geheimnisvolle des Lebens nicht sehen konnten. Heute macht es mich unendlich traurig, ja, bei manchen Menschen habe ich auch schon weinen müssen, weil sie so gefangen waren, das sie in ihren Herzen wie tot wirkten. Es war und ist dann kein an sie heran kommen. Nur was macht man dann? Man könnte auf der einen Seite sagen, ok, es ist ihr Problem was geht es mich an? Ja, es gab schon Menschen die mir einfach nicht gut taten, sie haben einfach nur die positive Energie geraubt, die durch das Leben entstand, das ich mich zurückziehen musste, da ich nicht wirklich in die Dunkelheit gezogen werden möchte, da sie sich ja anscheinend sehr wohlfühlen in der Position in die sie ihr Ego getränkt hat. Wie kann man die Menschen dennoch erreichen? Das Geheimnis ist eigentlich ganz einfach. Teilt das Geheimnisvolle, die Wunder die ihr erlebt und irgendwann werden auch andere Menschen erreicht, die ihre Herzen so verschlossen haben, das man sie eigentlich aufgeben wollte. Irgendwann spüren sie auch nach mehrmaligem Erleben, das es sich lohnt die Herzen und Augen offen zu halten. Dass es sich lohnt keine Angst zu haben und dem Leben zu vertrauen. Dass es sich lohnt das Leben zu leben und zu lieben.
Es lohnt sich Geduld zu haben, denn alles braucht seine Zeit um zu wachsen, so wie alles im Leben. Ein Samen soll ja wieder zum Blühen gebracht werden, und so etwas braucht einfach seine Zeit und die sollt man sich nicht nur für die anderen nehmen, sondern man sollte auch jedem die Zeit lassen die er braucht, denn oft liegen Jahre die sie von Mauern umgeben waren, die sie von dem was wir Leben nennen abgeschirmt waren, nur damit sie nicht mehr verletzt werden oder weil sie sonst die Anforderungen der Gesellschaft nicht geschafft hätten. Gründe gibt es so unendlich viele, aber es gibt keinen Grund so vor sich hin zu vegetieren. Die wichtigste Aufgabe die wir im Leben haben ist, das Leben zu leben und es zu lieben. Ja dafür sind wir hier und dafür sollten wir dankbar sein.
Emma Wolff

Mittwoch, 9. März 2016

Hier ist noch Platz






Wieder ist eine Woche vorüber und man könnte fast sagen, der Höhepunkt der Fastenzeit ist erreicht.
Vom Beginn des Herzöffnens, über das Teilen  mit allen, ebenso das Verzeihen, wurden in den letzten drei Wochen schon sehr große Themen erreicht. Hier ist noch Platz ist ein weiterer Wegweiser durch die Fastenzeit, „Großes Herz, 7 Wochen aus der Enge.“
Wenn ich mir das Wochenthema so betrachte, dann hätte man es sehr gut mit dem von vor zwei Wochen verbinden können, in dem es ums Teilen ging. Je mehr ich diesen Satz „Hier ist noch Platz“ in mir wirken lassen, werde ich von Erlebnissen der letzten Tage berührt, in denen ich mich auf dem falschen Planet fühlte. Vor allem in der heutigen Zeit, in der Situation in der wir hier in Europa leben ist es ein wichtiger Gedanke, der noch dringender einen Ort braucht. Gleichzeitig muss man in der brenzligen Situation genau überlegen, welche Worte man wählt, damit man die Menschen erreicht und nicht gegeneinander aufbringt.
Am Ende bleibt mir nur die Erkenntnis, wir haben Platz. Wir haben genügend leeren und ungenutzten Raum, den wir mit anderen Menschen bewohnen können. Wie heißt es immer so schön, in der kleinsten Wohnung ist der größte Platz. Vielleicht bin ich in vielen Punkten auch wirklich anders, denn wenn es sein musste, haben wir auch schon mehr als einmal mit 4 Kindern in einer zwei Zimmerwohnung gelebt. Zwar nur an den Wochenenden, aber es war für alle ein Erlebnis. Es war bereichernd und hat dem Gefühl der Gemeinschaft nur geholfen. Alle mussten aufeinander Rücksicht nehmen und gleichzeitig konnten auch Bedürfnisse abgedeckt werden, die unter anderen Umständen nicht möglich gewesen wären.
Nun stelle ich mir die Frage, warum ist das hier in dieser Gesellschaft, wo  wir nicht nur im Überfluss leben, sondern wo wir auch Platz und Raum haben für alle möglichen Menschen, warum wir es nicht hinbekommen, diesen Raum auch zu nutzen. Warum können und kommen wir nicht mal über unser Grenzen hinaus und schauen, was es da alles gibt. Das es einfach ist, hat nie einer gesagt. So wie das Leben selber nicht einfach ist, selbst wenn es einfach ist. Aber warum, lassen wir uns beeinflussen von den medialen Berichten, den Politikern und vielen anderen mehr. Eben von dem Außen. Warum lassen wir uns Angst machen? Es sind Menschen wie du und ich auch. Sie wollen nichts anderes als in Frieden und in Liebe leben. Also warum, stellen wir uns dann so an. Warum wird eine Frau mit Kopftuch kritisch beäugt, nur weil sie selbstständig an der Kasse ihre Lebensmittel bezahlt. Die Verkäuferin macht einen angewiderten und skeptischen Gesichtsausdruck. Der Kundin steht die Angst ins Gesicht geschrieben und möchte am liebsten Fluchtartig den Laden verlassen und ich stehe daneben und verstehe die Welt nicht mehr, weil die Kundin vor mir fast in Panik ausbrach, nur weil ich sie anlächelte. Am nächsten Tag, verlangt ein Bulle von einem Mann, das sein Hund den Lebensmittelmarkt mit betreten darf, weil er Angst hat, das die paar fremdländisch wirkenden Männer ihn mitnehmen oder gar schlimmeres tun könnten. Im selben Moment springt eine andere Kundin bestimmt 10 Mal vor den Laden, selbst im Bezahlprozess, weil ihr Fahrrad nicht abgeschlossen war und die Männer es ja stehlen könnten.
Ich bin durch diese Gruppe von Männern gelaufen, bevor ich den Laden betrat. Ein paar von denen hatte ich auch schon ein paar Mal im Stadtbild gesehen und ganz ehrlich, ich kann nichts Negatives berichten, obgleich ich immer alleine und an dem Tag im dunklen an diesen Männern vorbei musste oder durch die Gruppe durch musste, weil sie sonst den Weg versperrten. Egal in welcher Situation, sie machten mir immer sofort Platz, sie waren immer höflich und zuvorkommend,  ganz im Gegenteil zu Menschen mit denen ich groß werden musste. Und nur weil sie unsere Sprache nicht können oder verzweifelt versuchen einen Platz auf dieser Welt zu finden, werden sie verurteilt. Das geht nicht in meinen kleinen naiven Kopf, denn ja in diesem Moment erscheine ich für die Welt naiv.
Es sind Menschen, nicht mehr und nicht weniger. Nicht alle sind gut, aber das hat nichts mit Nationalität oder Religion zu tun. Also warum machen wir nicht ein wenig Platz.
Selbstverständlich hat nicht jeder direkt Platz in seinen vier Wänden, aber jeder, wirklich jeder kann Platz in seinem Herzen machen. Lass los was Euch leiden lässt und diese Vorurteile, sind ein Anfang wie ihr Euch selber Leid erspart. Meine Erfahrung ist  das es sich lohnt, egal was und wie ein Mensch ist. Ein Mensch ist ein Mensch, dabei spielt es keine Rolle welcher Herkunft er entspringt, ob er Besonderheiten aufweist oder einfach noch einmal ganz anders ist wie jeder andere Mensch, einfach weil er so ist wie er ist. Wir können alle voneinander lernen und uns bereichern, da wir unterschiedliche Talente, Erfahrungen und Kräfte haben und wenn wir diese Bündeln, egal wie ein Mensch ist, dann können wir auch in einer Welt leben, die ein bisschen mehr Frieden in sich trägt und das ist das, was sich insgeheim jeder von uns wünscht.
Ich werde mein Herz weiter offen lassen und all die Begegnungen, die darin verborgenen Erfahrungen leben, damit ich weiterhin erfüllt sein kann, mit alle dem was mich ausmacht und zu dem macht was ich bin, ein Mensch.

Emma Wolff

Sonntag, 6. März 2016

Spiegel seiner Selbst



Sie sitzt zu Hause und grübelt über die letzten Monate und Wochen nach. Wie oft hatte sie das Gefühl, das sie ihn nicht glücklich machen kann. Dass sie ihn nur eine Last wäre und ihr verkapptes Ego gibt den Gedankenkreislauf einfach noch mehr Nahrung. Sie hat einfach das Gefühl dessen allem nicht Wert zu sein und fühlt sich in all ihrem Sein minderwertig, wie gelähmt. Sehr oft verspürt sie die Kälte in sich, vor allem in der Zeit in der sie alleine für sich ist. Sie weiß, wenn sie diesen Raum nicht für sich hätte, würde sie sich voll und ganz, vor allem in ihrer Liebe aufgeben. Die Liebe die sie für ihn verspürt. Es schmerzt so sehr, dass sie dem ganzen ein Ende setzten möchte, obgleich sie weiß, dass es ihr das Herz brechen würde. Ist er der große Spiegel ihrer Selbst und nur in seiner Gegenwart fühlt sie sich Sicher. Nur in seinen Armen findet sie die Ruhe um Schlafen zu können. Nur bei ihm fühlt sie sich wohl. Dennoch sieht sie, dass es ihm nicht gut geht. Hin und Wieder hat sie einen größeren Einblick in seinen Raum und bemerkt auch da, das es Veränderungen gibt, die aufweisen, das bei ihm mehr im Unklaren liegt, als sie vorher annahm. Nur wie kann sie ihm helfen? Sie möchte für ihn da sein, aber ihr liegt derzeit verborgen wie sie ihn erreichen kann. Zu sehr verschwindet er immer wieder in seiner Welt, verliert jedes Gefühl und ist  in keiner Weise glücklich. Selbst seiner Verantwortung kommt er nur schwerlich nach. Sogar sein Körper zeigt immer wieder, dass es Zeit für Achtsamkeit ist und dass die Zeit gekommen ist, dass er sich selber mehr Wert sein muss. Er kümmert sich nur um andere, aber nicht um sich selber. Um das was wirklich wichtig ist. Nur wie kann sie ihm zeigen das er sich seiner selber wert ist, wenn er nichts was sein Innerstes berühren könnte, an sich heran lässt.
Würde ein Gespräch etwas bringen? Sie weiß es nicht. Sie weiß nur, dass es sie schmerzt dies zu beobachten und die Sorge um ihn fast zerfrisst. Sie muss aufhören sich nur um seine Welt zu drehen.
In einem ruhigen Moment schafft sie es die Perspektive für sich zu drehen. Sie kann niemand helfen, der keine Hilfe haben möchte. Sie kann niemanden helfen, der in sich für sich lebt und auch nicht zulassen will, dass er vielleicht ein Problem hat, was er selber bekämpfen muss, sie ihn aber nur begleiten kann. Sie kann ihn nur erreichen, wenn sie den Spieß mal umdreht. So tief wie die beiden Verbunden sind, muss sie alles umkehren. Sie muss wieder beginnen, sich und ihr Leben zu lieben und sich nicht mit  in die Dunkelheit seines Alltags gleiten zu lassen. Sie kann  nur wieder erblühen, wenn sie sich ihrer Leidenschaft des Lebens hingibt. Sie wieder all ihre Kontakte aufnimmt, ihre Arbeit mit der Leidenschaft macht, der sie eigentlich dar lag und nicht mehr nur dem Pflichtbewusstsein herantritt. Nein, sie muss sich heilen und wieder leben. Sie muss das machen was sie glücklich macht. Vielleicht kann sie dann mal der Spiegel seiner Selbst werden. Der Spiegel,  der aufweist, was Glück ist, wo die Liebe ist und wo der größte Schatz des Lebens liegt. Sie ihm den Druck nehmen kann und ihr Leben lebt. Sie ihn mitreisen kann, eben das sie wieder ganz genau so ist, wie es war, als sie sich vor Jahren begegnet sind. Frei, Selbstbestimmt und leidenschaftlich voll Leben in dem gegebenen Moment. Ja, damals war das Leben leichter, auch in der Zeit in der sie zusammen waren.
 Ihre Türen sind nicht verschlossen, sie bleibt offen, aber sie lässt los. Sie muss loslassen, damit sie mit all ihrem Herzen leben kann, ohne sich selbst zu verletzen, denn den meisten Schmerz  fügt nicht er ihr zu, sonder sie und ihre Gedanken, da sie ihre Gefühle zu sehr auf diesen einen Punkt in ihrem Leben gelegt hat und sich selber auf dem Weg verloren hat.
Alleine die Entscheidung, offen wieder sie selbst zu sein, sich all ihrer Leidenschaft für den Augenblick, das Leben hinzugeben, nimmt ihr eine große Last von den Schultern und je länger sie in ihrer Welt, die so voll von Wundern ist, fühlt sie sich auch wieder näher bei sich, so als  hätte sie sich selber wieder gefunden. Je mehr sie bei sich ist, je mehr sie spürt, je leichter fällt ihr der Alltag, umso leichter fällt es ihr ihm seinen Raum zu geben und gleichzeitig zu zeigen das er ein Teil in ihrem ist. Sie lässt ihn teilhaben an all der Schönheit die sich ihr offenbart und bleibt insgeheim in der Hoffnung, dass sie ihn erreichen kann und er eines Tages sich auch selber wieder lieben kann. Dann, erst dann, wenn er den Schmerz in sich losgelassen hat, sein Herz wieder geöffnet hat, wird die Liebe die sie für ihn in sich trägt, ihn auch wieder erreicht werden und es wird ihr Herz berühren, wenn sie sieht, wie er Schritt für Schritt wieder das Glück aus sich strahlen lassen kann.
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.© by Emma Wolff (18.2.2016)