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Samstag, 26. März 2016

Erfüllt die Herzen


„Die Augen strahlen,
suchen nach Verborgenen,
erfüllt die Herzen.“

© by Emma Wolff



In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Wunder gefülltes und Liebe erfülltes Osterfest, mit ganz vielen Augenblicken und Begegnungen die Euch unendlich bereichern und Eure Herzen ausfüllen..
Ganz viele liebe und dankbare Grüße
Eure Emma

Dienstag, 22. März 2016

Ohne Worte





Jene tiefe unserer Blicke,
lässt uns alles weiter sagen.
Das reine Anwesend sein,
stellt keine weiteren Fragen.

Vieles könnte gesprochen sein,
erspürt je durch die Intuition.
Das Schweigen stellt sich ein,
erfüllt uns in dieser Situation.

Was sollten Worte auch sein,
wenn auch Alles einfach ist.
Ohne Last und ohne Pein,
lediglich, weil du nur bist.

Hingebungsvoller Augenblick,
berührst mein innerstes Ich.
Vereint mehr als nur ein Blick,
Spüre tief, ich liebe dich.

© by Emma Wolff (5.5.2013)

Montag, 21. März 2016

Von der Liebe





Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.

Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstet.

Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.

Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.

Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.

Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.

Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;

Denn die Liebe genügt der Liebe.

Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.

Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.

Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,
der seine Melodie der Nacht singt.

Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.

Bei der Morgenröte
mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;

Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;

Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen.

Khalil Gibran
(* 06.01.1883, † 10.04.1931)




Wieder einmal ein Wegbegleiter, der es keiner weiteren Worte bedarf, jedoch sollte dieses Gedicht viele Menschen erreichen, so wie Gibran, so viele Menschen von so unterschiedlicher Herkunft und Religion erreichen konnte.
Es ist die Liebe und so wie wir uns alle miteinander verbinden sollten.
Emma Wolff

Samstag, 19. März 2016

Augenblicke ewiglich




Deine Nähe wahrzunehmen,
in der Geborgenheit zergehen.
In einen Herzschlag überzugehen,
gleichsam im Atem vergehen.

Jede Berührung deiner Worte,
lässt mich tief in mir erschauern.
Vollkommen gegenwärtigem Orte,
Augenblicke ewiglich andauern.

Erfühlen zärtlich unsere Wesen,
erliegt offenbart, nackt mein Sein.
Umhüllst mich, alles Leid ist gewesen,
dringst bodenlos in meine Seele ein.

Nur eine Fingerspitze die berührt,
streichelst ungekannte Tiefen in mir.
Trägst mich heraus, Sinne verführt,
lasse mich fallen ganz in, mit dir.

Siehst, liebst mich so wie ich bin,
Wechselseitiges Verlangen in sich.
Keine anderen Worte für all das find,
mit Ausnahme von, Ich liebe Dich.

© by Emma Wolff (05.11.2012)